Wild in der Ernährung
Fettarm, proteinreich und naturbelassen – das sind nur einige der Vorzüge von Wildbret.
Mit nur circa 3-3,5 Gramm Fett und etwa 100-120 Kalorien pro 100 Gramm ist es magerer als das Fleisch der Haustiere wie z.B. Rinder und so auch für die Diät-Küche bestens geeignet.
Die Tiere leben und ernähren sich frei in ihrer natürlichen Umgebung; artgerecht und frei vom Stress den Massentierhaltungen und –transporte mit sich bringen.
Das zarte magere Fleisch eignet sich für vielfältige Arten der Zubereitung: Als Braten, geschmort, kurzgebraten, als Wildgulasch, in Suppen... Im Grunde kann man Wild einfach so zubereiten, wie jedes andere Fleisch auch.
Einfach und vielfältig zubereitet
Tagelanges Beizen (Einlegen) in Buttermilch oder Rotwein ist heute nicht mehr notwendig. Früher diente es dazu, den Hautgout, den beginnenden Fäulnisgeschmack schlecht gelagerten Fleisches, zu mildern. In Zeiten hervorragender Kühlmöglichkeiten ist das Einlegen in Rotwein allein eine Frage des Rezeptes (zum Beispiel für große Braten) und des persönlichen Geschmacks da es den typischen Eigengeschmack des Fleisches beeinträchtigt.
Ebenso ist das Spicken von Wild heute überholt. Das magere Fleisch, welches durch das Spicken mit fettem Speck vor dem Austrocknen geschützt werden sollte, verliert durch die Verletzung der Fleischfaser nur noch mehr Fleischsaft. Möchte man dennoch Speck einsetzen, empfiehlt sich das Belegen des Fleisches mit dünnen Speckstreifen oder das Umwickeln damit (Bardieren).
Die klassischen Wild-Gewürze sind Wacholder, Nelke, und Lorbeer aber auch Anis oder Zimt, Paprika, Rosmarin oder Thymian. Auch fertige und perfekt auf den feinen Wildgeschmack abgestimmte Gewürzmischungen sind erhältlich.